Das Festival X. MITTELAMERIKANISCHES FILMFESTIVAL IN WIEN

Ein Jubiläum der besonderen Art wird heuer gefeiert: vom 18. bis 24. November 2018 wird im METRO Kinokulturhaus wieder tropische Sonnenwärme und eine außergewöhnliche Fiesta-Stimmung vorherrschen. Präsentiert wird ein Filmfestival, welches mit freiwilligen hochmotivierten Kräften eines kleinen Teams und in nunmehr schon sehr traditioneller Weise in Kooperation mit dem Filmarchiv zu Stande kommt und auf eine sehr aufregende Entwicklung zurückblicken kann: Aus einem kleinem Saal im 8. Bezirk zur Rettung kleiner Kinos und immer wieder mit wechselnden Spielorten bis hin zum schönsten Kino der Stadt, wurde das anspruchsvolle und vielseitige Programm seinem Publikum dargeboten. Seit 2007 wird in erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Filmarchiv Austria, der guatemaltekischen »Casa Comal« und dem Mittelamerikanischen Film-Festival ICARO dieses einzigartige Filmfestival von Papaya Media Association organisiert. Ein Festival, das sich als Kulturbrücke von Mittelamerika nach Europa versteht, und darum bemüht ist, diese eher kleine, doch kreative Filmszene bekannt zu machen. Auch in diesem Jahr werden die neuesten audiovisuellen Produktionen aus Guatemala, El Salvador, Costa Rica, Nicaragua, Honduras, Panama und dem diesjährigen Gastland Brasilien über die Leinwand flimmern und uns Geschichten erzählen, die dort zum Alltag gehören, die Natur und Landschaft beschreiben, oder Weltbesonderheiten offenbaren.

Eine Woche lang wird wieder der mittelamerikanische Themenfächer ausgebreitet und

Spiel-, Dokumentar-, und Kurzfilme geben einen Einblick in diese kleine Region des lateinamerikanischen Kontinents.

Was wird den Besucher erwarten? Ein Film über einen großen Musiker, die Geschichte einer First Lady, eine Liebesgeschichte am Pazifik von Costa Rica, historische Geschichten über den einzigartigen Panamakanal, eine aufregende Noche de Brasil mit hochbrisanten politischen Themen, ein verwegener Boxerstreifen, Klartext zum Thema Migration in die USA und Filme, die sich mit alltäglicher Gewalt, Korruption, Armut und Krieg, welche in dieser Region leider immer noch an der Tagesordnung sind, auseinandersetzten. Und als Schmankerln: immer wieder vorgeschaltete überraschende Kurzfilme.

Unsere Gäste werden herzlich mit Cocktailköstlichkeiten empfangen, und lateinamerikanische Live-Musik bringt stimmungsvolle Atmosphäre ins schöne Foyer und lädt zu Gesprächen und Austausch ein. Am Samstag, den 24. November, steigt wieder das traditionelle Abschlussfest in Fania Live, auf dem der Publikumspreis für den besten Spiel- und Dokumentarfilm verliehen wird.